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1. Vorsitzender

Seit dem plötzlichen Tod vom Gründer der Gesellschaft für Alte Musik in Schleswig-Holstein e.V., Lothar Stöbel,  im Jahr 2005, ist Thomas Rink der 1. Vorsitzende. Nach dem Schulabschluss lernte er Buchhändler in seiner Heimatstadt und machte dann eine Ausbildung zum Diplom-Bibliothekar in Niedersachsen (Examen 1981). Noch während der Schulzeit studierte er privat Blockflöte beim Neuseeländer Keith Sayers. Parallel zu seiner Arbeit als Bibliothekar in der Musikbibliothek und Stadtbücherei Neumünster studierte Rink Musikwissenschaft, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft sowie Kunstgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität und schloss sein Studium 1995 mit einer Magister-Arbeit über das Fagott im Instrumentalwerk Georg Philipp Telemanns ab. 

Thomas war Mitglied im Göttinger Barockorchester, bei Concerto Grosso Berlin und anderen Spezialensembles für historisch-informierte Aufführungspraxis, trat in Dänemark, Polen und Schweden sowie im gesamten Bundesgebiet auf. Im Juni 2024 spielte er zusammen mit dem Barocktrompetenensemble Berlin unter Leitung von Johann Plietzsch bei den Händelfestspielen in Halle auf. In diesem Konzert wurden erstmals drei barocke Kontrafagotte eingesetzt, zu sehen und zu hören ist die auf Youtube. Rink spielt ein Barockfagott von Georg Peter Astor, London ca. 1770, sowie Instrumente von Peter und Guntram Wolf. 

Thomas hat zahlreiche Texte für CD-Aufnahmen und Programmhefte, jüngst für den legendären CONCENTUS MUSICUS WIEN bei der Aufführung der Brandenburgischen Konzerte sowie Artikel für WIKIPEDIA, u.a. über Alice Harnoncourt, Lynne Dawson, Wilbert Hazelzet etc. geschrieben. Beiträge u.a. zu den Themen Barockfagott, Barockvioline, Violino piccolo etc. wurden von ihm redigiert und ergänzt.

U.a. bei diesen CD-Einspielungen hat Thomas Rink mitgewirkt:  

  • Michael Praetorius, Polyhymnia exercitatrix, La Protezione della Musica, Leitung: Jeroen Finke (Finke audio)
  • Schalle nur, beliebter Ton, Concertino Schleswig-Holstein, Sopran: Amelie Müller, (Calygram 4251344702822)
  • A Cavalier's Tour through Baroque Europe, Concerto Grosso Berlin (Berlin Classics 0300424)

2. Vorsitzende

Nach ihrem Studium in ihrer Heimat Australien, wo sie am Sydney Conservatorium of Music Barockcello bei Dr. Daniel Yeadon studierte und ihren Master of Music (Performance) absolvierte, führte ihr Weg nach Deutschland. An der Hochschule für Künste Bremen vertiefte sie zu Beginn ihres Aufenthalts ihre Studien auf dem Barockcello bei Viola de Hoog. In der Folge schloss sie von 2020 bis 2023 ein Masterstudium in Alter Musik ab, in dessen Rahmen sie sich bei Professorin Hille Perl auf die Viola da Gamba spezialisierte. Parallel dazu verfeinerte sie ihre künstlerische Ausdruckskraft im Gesang bei Bettina Pahn sowie im Cembalospiel bei Edoardo Bellotti und Beate Röllecke. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie zudem in Meisterklassen bei renommierten Ensembles und Musikern wie Tafelmusik (Kanada), der Academy of Ancient Music (UK), Fretwork (UK) sowie Midori Seiler (DE) und Shunske Sato (NL). Nachdem sie von 2023 bis 2024 als Research Fellow an der HFK Bremen tätig war, widmet sie sich dort seit 2025 ihrem Promotionsstudium. Betreut von Prof. Dr. Florian Edler und Prof. Dr. Christian Leitmeir (University of Oxford), erforscht sie die Anwendbarkeit Johannes Keplers kosmologischer Musiktheorie für die historische Aufführungspraxis.

Jemma ist eine vielseitige Kammermusikerin und Solistin auf dem Cello, der Viola da Gamba und dem Violone. Jemma Thrussell konzertierte bereits mit bedeutenden Persönlichkeiten der Alten Musik wie Dame Emma Kirkby, Hille Perl und Paul Agnew sowie mit zahlreichen europäischen Ensembles, darunter das Göttinger Barockorchester, das Norddeutsche Barock-Collegium, das Bremen Barock Consort, das Saltarello Ensemble, Ensemble Filum, Opus 7, das Barockorchester Hamburg, Ensemble 158. Jemma ist ständiges Mitglied im Concertino Schleswig-Holstein, wo sie seit drei Jahren auch Pardessus de Viole spielt. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Verbindung von Musikwissenschaft mit künstlerischer Forschung. So präsentierte sie im September 2024 ihr Lecture-Recital-Projekt „Alchemy of Power“ im Rahmen der Performing in Artistic Research Summer School bei der Venedig Biennale. Zu ihren weiteren Projekten zählt das Solo-Programm „EINSAM“, das durch Mittel der HFK Bremen gefördert wurde. Am 10. Mai 2026 präsentiert sie im Rahmen ihrer Promotion das Symposium „Alchemy of Power“ im Konzertsaal der HFK Bremen, bei dem ihr Ensemble Broken Consort gemeinsam mit Prof. Dr. Leitmeir die musikalische Welt des Rudolfinischen Hofes beleuchtet.

Ihre akademische Arbeit präsentiert Jemma regelmäßig auf internationalen Fachkonferenzen. Ihre Vorträge führten sie von Sydney (2017/2019) über die University of Surrey (2022) bis hin zur Akademie für Musik in Posen (April 2024). Im November 2024 stellte sie ihre Forschung zur Geschichte und Praxis der Selbstbegleitung auf der Viola da Gamba sowohl bei der National Conference der Musicological Society of Australia als auch bei der italienischen Gesellschaft für Musikwissenschaft (SIdM) am Konservatorium „G. Verdi“ in Mailand vor. Aktuell bereitet sie auf Grundlage dieser Beiträge eine Publikation für die SIdM vor. Ihre Laufbahn wurde durch zahlreiche Stipendien gewürdigt, darunter das Corinna D'Hage Mayer String Scholarship (2016–2019), das Albert Scholarship (2020) sowie Förderungen des DAAD.

Jemma Thrussell ist auf verschiedenen Einspielungen zu hören, darunter als Continuo-Cellistin mit dem Ensemble dal Barocco sowie als Violonistin in der Aufnahme „Michael Praetorius: Polyhymnia exercitatrix“ mit dem Ensemble La Protezione della Musica, darunter auch Thomas Rink und Tom Werzner unter Jeroen Finke (Finke Audio). 

Schatzmeister

Tom Werzner studierte Cembalo, Generalbass und historische Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und ließ sich im Anschluss im Kirchenmusikalischen Seminar der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Halle (Saale) zum Kantor ausbilden. Nach erfolgreichem Abschluss, bekleidet er seit November 2023 das Kantorenamt der Kirchengemeinden Großbothen, Glasten und Schönbach im Ev.-Luth. Kirchspiel Muldental. Daneben arbeitet er als freischaffender Chorleiter und ist regelmäßig an den (historischen) Orgeln in Leipzig, Halle (Saale), Weißenfels und Umland zu hören. 

Als Gründungsmitglied gehört er zur Kernbesetzung des Ensembles für historisch informierte Aufführungspraxis La Protezione della Musica. Dessen rege Konzerttätigkeit sowie die Teilnahme an einer Vielzahl überregionaler Musikfestivals führten ihn als Continuo-Spieler bereits auf die Podien zahlreicher Kirchen und Konzerthäuser des nord- und mitteldeutschen Raumes, sowie nach Frankreich, Dänemark und Polen.

  • Michael Praetorius: Polyhymnia exercitatrix, La Protezione della Musica, Leitung: Jeroen Finke (Finke audio)
  • Ein feste Burg ist unser Gott, La Protezione della Musica, Leitung: Jeroen Finke (arc 21027)
  • O liebes Kind, La Protezione della Musica, Leitung: Jeroen Finke (arc 22042)
  • Schop: Himmelsmusik, Hieronymus Consort (arc 25062)

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